Samstag: 18.03., Veranstaltung: 18. März – Tag des politischen Gefangenen | Ausnahmezustand Kurdistan. Krieg, Repression

Oury Jalloh

Am 18. März jährt sich wieder einmal der internationale Tag des politischen Gefangenen. Seit seiner Wiederbelebung 1996 ist dieser Tag im Jahr einmal mehr Anlass Widerstand gegen die bürgerliche Klassenjustiz und deren Repression aufzubauen und unsere Solidarität zu stärken.

So sehen sich fortschrittliche und linke Aktivistinnen und Aktivsten im türkischen und syrischen Teil Kurdistans aktuell mit massiver Repression konfrontiert, darunter auch härteste Formen wie Folter und Tod. Die deutschen Behörden stehen dem türkischen Bündnispartner zur Seite indem sie diffamieren und kriminalisieren. Außerdem unterstützen sie direkt und indirekt den türkischen Folterstaat sowie islamistische Kräfte in Syrien. Wir haben daher unter anderem einen Vertreter vom Rechtshilfefonds Azadi e.V. eingeladen und wollen mit ihm versuchen die aktuelle Dimension der Repression in der Türkei/Syrien bis in die BRD zu skizzieren und überlegen, wie wir konkrete Solidarität aufbauen können. Dazu laden wir Dich recht herzlich ein!

In Zusammenarbeit mit dem Rechtshilfefonds Azadi e.V.

Samstag | 18. März 2017 | Zeit: 17 Uhr
Ort: Kesselberg, Wernsdorferstr. 10, 15537 Neu-Zittau – Infos unter kw.rote-hilfe.de, Königs Wusterhausen | Eintritt frei – Spenden erbeten

* Flyer zum Ausdrucken & Verteilen als PDF-Dokument: folgt noch….

Unser PGP-Key…

Hiermit möchten wir Euch mitteilen, dass wir als Ortsgruppe der Roten Hilfe e.V. auch über einen PGP-Key verfügen.

Damit könnt Ihr uns nun auch verschlüsselt mailen. Unseren Key erhaltet Ihr hier.

Freitag, 11.11, Königs Wusterhausen | Veranstaltung: Oury Jalloh: Das war Mord !

Oury Jalloh

Am 7. Januar 2017 jährt sich nun zum 12. Mal der Mord von Oury Jalloh durch einen Brand in einer Dessauer Polizeizelle. Seit Jahren kämpfen die Aktivistinnen und Aktivisten der Kampagne „Break the silence!“ nun bereits beharrlich und unbeirrt gegen die Vertuschung und Verschleierung durch staatliche Behörden; und damit auch gegen Repression, Polizeigewalt und rechte Umtriebe im Staat insgesamt !

Vertreterinnen der Initiative werden auf unserer Veranstaltung über die aktuelle Situation berichten, den neusten Aktivitäten zur Verschleierung und Verharmlosung durch die Repressionsbehörden – sowie – natürlich über die geplanten Aktivitäten zum 12. Jahrestag!

Freitag, 11. November | 18 Uhr in der Erich-Kästner-Str. 12
15711 Königs Wusterhausen (Saal, Erdgeschoss)

In Zusammenarbeit mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

* Flyer zum Ausdrucken & Verteilen als PDF-Dokument: hier.

Verfassungsschutz? Dem VS auf die Finger schauen

Veranstaltungshinweis:

Veranstaltung Rote Hilfe e.V in Zusammenarbeit mit der Gruppe AktE Potsdam

Seit Ende 2013 wurde schrittweise bekannt, dass der Brandenburger
Geheimdienst die alternative (Jugend-) Kultur des Landes systematisch
überwacht. So notieren die „Verfassungsschützer“ die Teilnehmerinnen
von Demonstrationen gegen Atomkraft, privaten Geburtstagsfeiern,
Fussballspielen und Vorträgen zum Wirken der Geheimdienste.

Doch wer wird überwacht und wie haben die Betroffenen davon erfahren?
Durch viele Anträge auf Aktenauskunft wurde ein Ausschnitt der
Überwachung bekannt. Im Arbeitskreis für die totale Einsicht (AKtE)
haben sich darauf Betroffene zusammengeschlossen. Bei einem kleinen
Vortrag wird sie von den Geschichten berichten und zeigen wie wir uns
gemeinsam besser gegen die Schlapphüte und ihre Paranoia wehren
können.

Wann: Samstag, 11. Juni | 15 Uhr
Wo: in der Erich-Kästner-Str. 12, 15711 Königs Wusterhausen
(Saal, Erdgeschoss)

Eintritt frei / Imbiss & Getränke gegen Spende

Solidarität mit den Genossinnen der SGDF Den Terror mit unserer Solidarität überwinden

Spendenaufruf für die Opfer des IS-Anschlags in Suruç
Bundesweite Infotour mit einem Überlebenden des Anschlags

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.

Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sog. Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobane zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren.

Der Anschlag, begangen von einem IS-Selbstmordattentäter, wurde vom türkischen Regime genutzt, um umfangreiche Razzien durchzuführen und über tausend linke Opposition in der Türkei zu inhaftieren. Ebenso dienten sie als Vorwand für Bombardierungen der türkischen Armee, die sich in erster Linie gegen Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) richteteten, und so den begonnenen Friedensprozess zum Erliegen brachten.

Seit jenem Anschlag hat sich das politische Klima in der Türkei weiterhin zunehmend verschärft. Der weitere IS-Anschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara, die militärische Einkesselung mehrerer kurdischer Städte mit zahlreichen Toten bestimmen die Situation in der Türkei, die mit der erneuten absoluten Mehrheit der AKP im türkischen Parlament immer weiter eskaliert.

Wir wollen die Opfer des Anschlags in Suruç nicht allein lassen und rufen zur aktiven Solidarität mit den Verletzten und Hinterbliebenen der getöteten GenossInnen auf. Unsere Absicht ist es außerdem zu verhindern, dass der Terror des IS und des AKP-Regimes Solidaritätsprojekte der linken Bewegung in der Türkei mit den Menschen in Kobane unterbindet.

Benötigt werden Gelder für Grabstätten der getöteten AktivistInnen. Sowohl die Hinterbliebenen als auch die Schwerverletzten brauchen in vielen Fällen längerfristige psychologische Betreuung. Auch die ärztliche Versorgung, Medikamente und Hilfsmittel wie Rollstühle sind von den betroffenen Familien und der SDGF alleine nicht aufzubringen.

Aus diesem Grund rufen wir zu einer Spendenkampagne auf. Jeder Beitrag ist ein Zeichen internationaler Solidarität und hilft konkret, diese notwendige Versorgung und Betreuung zu gewährleisten.

Kontoverbindung: Verein für internationale Freundschaft und Solidarität e.V.
IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07
BIC: PBNKDEFF / Stichwort: SGDF

Weitere Infos „>hier

Mail: agif@gmx.de
bundesvorstand@rote-hilfe.de

Flyer






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