Archiv für Juni 2013

Zum Tod des französischen Antifaschisten Clément Méric

Angesichts zunehmender rechtsradikaler Übergriffe auch in Deutschland möchten wir an dieser Stelle an den Tod des jungen französischen Antifaschisten Clément Méric erinnern.
Clément Méric war gerade einmal 18 Jahre alt, als er am 5.juni mit seinen Freunden auf der Straße von Neonazis mit Schlagringen angegriffen wurde, dabei auf die Straße fiel und mit dem Kopf gegen einen eisernen Pfosten geschleudert wurde. Er war schon tot, als er im Krankenhaus eingeliefert wurde.
Er war Mitglied der Studentengewerkschft „Solidaires Etudiant-e-s und aktiv in der Gruppe „Action Antifasciste Paris-Banlieue“
Er haßte die elitäre Ideologie, die an seiner Fakultät, wie auch in der kapitalistischen Gesellschaft insgessamt vorherrscht.
Sein Tod führte zu antifaschistischen Demonstrationen in Paris, Frankreich und auch in mehreren deutschen Städten.

In einer sich zunehmend polarisierenden Gesellschaft, verursacht durch die sich verschärfende Krise, meinen neofaschistische Kräfte sowohl in Deutschland, als auch in Frankreich, in der breiten Öffentlichkleit Rückhalt für Attacken gegen linke Personen und Projekte zu haben. Erinnern möchten wir in diesem Zusammenhang an die jüngsten Übergriffe in Magdeburg, an fast wöchentlich stattfindende und behördlich genhmigte, durch die Polizei durchgesetzte Neonaziaufmärsche und gleichzeitig den Repressionsdruck, den sich linke Kräfte ausgesetzt sehen und der beiderEinkesselung während der Blockupy-Proteste in Frankfurt einen traurigen Höhepunkt erreichte.

Angesichts dessen sollten wir darüber nachdenken, wie wir uns weiter vernetzen, unsere Organisation stärken und dabei auch über unsere Landesgrenzen hinausgehen. Auch über unsere Selbstverteidigung gegenüber jeder Art von Übergriffen sollten wir nachdenken.
Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es nicht nur gegen Nazis geht, sondern gegen die sozialen Ursachen menschenverachtender Ideologien und Handlungen.
Seien wir uns immer bewußt: Solidarität ist unsere Waffe.

Veranstaltungstipp Chili con Kino

Wann: Freitag 5.Juli , 18:00 Uhr
Wo: Alternativer Projektraum, Königs Wusterhausen, Fichtestraße 1
Imbiss * Film * Diskussion

veranstaltet von: Alternativer Projektraum, Rote Hilfe, Sozialforum

Eintritt frei, Spenden zugunsten von Repressionsopfern erwünscht

Film: DEADLY DUST

Deadly Dust -Todesstaub: Kriegsverbrechen ein Film von Frieder Wagner
Die Filme des Grimmepreisträgers Frieder Wagner liefen stets in den Programmen der öffentlich­rechtlichen Fernsehsender.
Bis zum preisgekrönten Film „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“.
Seitdem gibt es nicht einen Auftrag mehr.
Wagner gab nicht auf, aktualisierte den Film 2007 und hoffte in die Kinos zu kommen. Fehlanzeige! Die brisanten Fakten sollen der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Der Arzt Prof. Günther, der viele Jahre im Irak arbeitete, wurde mit mißgebildeten Kindern konfrontiert. Wegen eines bei Basra gefundenen Geschosses wurde er von einem deutschen Gericht verurteilt: Gefährdung der Allgemeinheit. Damit hatte er aber amtlich die Gefährlichkeit der Munition bestätigt, was sonst immer geleugnet wird.
Die NATO setzte tonnenweise Urangeschosse und Uranbomben in den Kriegen im Kosovo, Irak und Afghanistan ein. Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden große Teile der Region unbewohnbar gemacht.
Dieses Kriegsverbrechen wird bis heute geleugnet. Jedoch werden auch wir mit den Folgen konfrontiert, denn mit dem Wind wird der Todesstaub um die ganze Welt getragen.

Einladung Veranstaltung zu Reaktorkatastrohe von Fukushima mit japanischen Aktivisten

Hallo Genossinen und Genossen, liebe Interessenten.
Wir möchten auf eine interessante unterstützenswerte Veranstaltung in Königs Wusterhausen hinweisen:

Die NaturFreunde, unterstützt vom alternativen Projektraum Königs Wusterhausen und vom Sozialforum laden ein zur Veranstaltung

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima Ökologische und soziale Folgen

wann: Montag 17.Juni 2012
wo: Klubhaus „Hans Eisler“
Eichenallee 12
Königs Wusterhausen

Es werden Kurzfilme aus der Region Fukushima gezeigt, die von den japanischen Aktivisten kommentiert werden.
Sprechen werden:
- Nobuo Manabe von der unabhängigen Eisenbahner-gewerkschaft Doro-Chiba (IASK-DC)
Japanische Gewerkschafter verweigern bis heute die Wiederinbetriebnahme eines verstrahlten Zuges.
- Yosuke Oda als Vertreter der Nationalkonferenz für den weltweiten sofortigen Stopp aller Atomkraftwerke (NAZEN)
Diese Organisation ist der „harte Kern“ der japanischen Anti-AKW-Bewegung. Gerade in der Region Fukushima hat sie großen Zulauf.
- Chieko Shiina von der Gruppe „Frauen aus Fukushima gegen Atomkraftwerke“
Die Gruppe ging aus einem Sitzstreik vor dem japanischen Ministerium für Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft zur Erzwingung der
Einrichtung kostenloser Gesundheitszentren in der Region Fukushima hervor.

ausführlichere Informationen findet Ihr hier




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