Rote Hilfe OG KW http://rotehilfekw.blogsport.de Thu, 10 May 2018 07:16:39 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Rote Hilfe KW: Redebeitrag zum Tag der Befreiung am 8. Mai in Niederlehme http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/05/10/rote-hilfe-kw-redebeitrag-zum-tag-der-befreiung-am-8-mai-in-niederlehme/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/05/10/rote-hilfe-kw-redebeitrag-zum-tag-der-befreiung-am-8-mai-in-niederlehme/#comments Thu, 10 May 2018 07:10:15 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/05/10/rote-hilfe-kw-redebeitrag-zum-tag-der-befreiung-am-8-mai-in-niederlehme/ Redebeitrag der Roten Hilfe Ortsgruppe Königs Wusterhausen zum 8. Mai 2018 – Tag der Befreiung am antifaschistischen Denkmal in Niederlehme

Auch in diesem Jahr haben wir uns zum 8. Mai – dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus – hier versammelt um all jenen zu danken, die als Antifaschistinnen und Antifaschisten widerstand geleistet oder direkt an den verschiedenen Fronen gegen Nazideutschland diese Befreiung militärisch erkämpft haben.

Ganz besondern wollen wir aber all jenen gedenken, die im antifaschistischen Kampf ihr Leben gegeben haben. Sie mahnen und erinnern uns an diese bitteren Jahre des faschistischen Krieges & des faschistischen Terrors – aber auch an den mutigen und unerschütterlichen Widerstands vieler Genossinnen und Genossen.

Wie sicherlich viele von Euch wissen, gab es auch in der Region Königs Wusterhausen einen aktiven Widerstand von Antifaschstinnen und Antifaschisten. Darunter fallen die mit diesem Denkmal geehrten drei Niederlehmer Arbeiter Paul Schütze, Karl Scherer und Paul Schulze. Alle drei waren in den Tagen des tobenden Zweiten Weltkrieges im so genannten „Kampfbund gegen den Faschismus“ zusammengeschlossen und organisierten so Widerstand. Viele aus diesem Zusammenschluss waren vorher auch in der Roten Hilfe Deutschlands (RHD) der Weimarer Republik organisiert.

Im Rahmen einer groß angelegten Razzia der Gestapo im Mai 1943 wurden u.a. auch diese drei mutigen Genossen festgenommen und letztendlich von der faschistischen Repressionsmaschinerie ermordet.

Genauso wie diese Genossinnen agierten übrigens aber auch auf der anderen Seite der Dahme in und um Schulzendorf, Wildau und Zeuthen aktive Genossinnen und Genossen – etwa um eine klandestine Struktur der illegalen KPD – und leisteten Widerstand. Unter anderem waren diese Antifaschistinnen und Antifaschisten auch aktiv für die ebenfalls illegale RHD und verteilten beispielsweise regelmäßig den „Roten Helfer“ als weiterhin existierenden Zeitung der RHD, ehe es ab Ende 1934 zu Verhaftungen und Verurteilungen durch die Gestapo kam.

Leider kennen wir Repression gegen revolutionäre und linke Aktivistinnen und Aktivsten auch in heutigen Zeiten! Wir möchten an dieser Stelle nur auf den in München mittlerweile seit mehreren Jahren laufenden Mammutprozess gegen zehn türkische Kommunistinnen und Kommunisten hinweisen, denen Mitgliedschaft in der TKP/ML, Türkische Kommunistische Partei / Marxistisch-Leninistisch, vorgeworfen wird.

Ganz besonders entsetzt und wütend sind wir auch über die Verhaftung der Genossin Yildiz Aktas am 9. April, also vor knapp einem Monat. Aktuell sitzt die kurdische Aktivistin in der JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg in U-Haft. Wie so vielen anderen Genossinnen und Genossen wird auch ihr im Rahmen des politischen Gummi-Paragraphen §§ 129b – also der Mitgliedschaft in einer so genannten „terroristischen Vereinigung“ im Ausland – vorgeworfen für die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) in Deutschland aktiv gewesen zu sein.

Als Rote Hilfe Königs Wusterhausen wissen natürlich auch wir sehr wohl um den repressiven Charakter der BRD, um seinen Repressionsapparat, um die deutsche Klassenjustiz und um die jahrzehntelange Zusammenarbeit als „langer Arm“ des autoritären türkischen Folterstaates.

Trotzdem sind wir wütend und entsetzt, dass die BRD obgleich der aktuellen politischen Lage in Afrin und Rojava oder auch der sich immer weiter verschärfenden Lage in der Türkei einfach weiter Genossinnen und Genossen verhaftet, einsperrt und aburteilt. Sicherlich fühlen wir – wie viele andere – die Ohnmacht und Machtlosigkeit angesichts dieser Repression des deutschen Staates.

Wir wissen aber auch um die Stärke der hartnäckigen, gemeinsamen Solidarität – politisch und praktisch! Im bereits genannten Prozess in München konnte durch die unermüdliche Solidaritäts- und Öffentlichkeitsarbeit im Februar erkämpft werden, dass vier der zehn Haftbefehle gegen die Genossinnen und Genossen ausgesetzt werden mussten. Dieser kleine Erfolg für die entschiedene & kontinuierliche Solidaritätsarbeit macht Mut und zeigt zugleich – nur so können wir uns effektiv gegen Ihre Repression wehren sowie unsere politische Arbeit und Identität verteidigen.

Gerade da wir heute vor diesem Denkmal stehen und an die damit verbundene Mahnung denken, meinen wir, das dies in Zeiten der Verhaftung der Genossin Aktas nur heißen kann: Lasst uns unsere Solidarität im Kampf gegen die Kriminalisierung unserer Genossinnen und Genossen verstärken und ausbauen müssen.

Deshalb: Unsere Solidarität gegen ihre Repression! Spendet & unterstützt die Rote Hilfe e.V. Werdet Mitglieder!

Aktivkreis der Roten Hilfe e.V. Ortsgruppe Königs Wusterhausen

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ACHTUNG VERSCHOBEN – Samstag, 24.03. Veranstaltung – „Widerständig Leben in der Provinz“ http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/02/20/samstag-17-03-2018-veranstaltung-widerstaendig-leben-in-der-provinz/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/02/20/samstag-17-03-2018-veranstaltung-widerstaendig-leben-in-der-provinz/#comments Tue, 20 Feb 2018 18:55:48 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/02/20/samstag-17-03-2018-veranstaltung-widerstaendig-leben-in-der-provinz/ Ausschnitt Flyer VA FFO 2018

– trotz staatlicher Repression, Überwachung & Knast

18. MÄRZ – TAG DES POLITISCHEN GEFANGENEN

*** ACHTUNG VERSCHOBEN *** ACHTUNG VERSCHOBEN ***

Wir wollen den diesjährigen Tag des politischen Gefangenen – den 18. März – zum Anlass nehmen und uns mit linker Politik und widerständiger Praxis in der brandenburgischen Provinz beschäftigen; Und natürlich mit der Kriminalisierung linker Aktivistinnen und Aktivisten durch die Repressionsorgane.

Wir haben einen langjährigen Aktivisten aus dem südlichen Brandenburg eingeladen, der ausgehend von seiner persönlichen, politischen Arbeit und seinen Erfahrungen über antifaschistische Politik, linke Gegenansätze und das politische Zusammenleben „auf dem Lande“ berichten wird. Dabei wollen wir über die Überwachung durch Polizei & Geheimdienst sprechen, sowie über die Kriminalisierung durch Strafverfahren und letztendlich durch Knast, natürlich aber auch über den persönlichen Kampf, Mut, Kraft und die politische & praktische Solidarität!

Wir bitten Euch vor Ort um Spenden zur Unterstützung der Aktivisten/Aktivistinnen in den aktuellen §129b-Verfahren!

Samstag | (!) 24. März 2018 (!) | 15 Uhr

Wernsdorferstr. 10, 15537 Neu-Zittau – Auf dem Kesselberg;

Eintritt frei | Getränke & Imbiss gegen Spende

* Flyer zum Ausdrucken & Verteilen als PDF-Dokument: Flyer zur Veranstaltung am 24.03..

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Samstag. 03.02.2018: Veranstaltung Frankfurt/Oder – „Die Linke und die Solidarität“ http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/01/21/samstag-03-02-2018-veranstaltung-frankfurtoder-die-linke-und-die-solidaritaet/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/01/21/samstag-03-02-2018-veranstaltung-frankfurtoder-die-linke-und-die-solidaritaet/#comments Sun, 21 Jan 2018 16:39:09 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2018/01/21/samstag-03-02-2018-veranstaltung-frankfurtoder-die-linke-und-die-solidaritaet/ Ausschnitt Flyer VA FFO 2018

Zur Entstehungsgeschichte der Roten Hilfe(n) in der BRD und der Bedeutung für uns heute

Ende der 1960er Jahre findet in der alten (West-) BRD ein Umbruch statt. Die so genannte Studentenrevolte, die Proteste gegen den Vietnam-Krieg und der eskalierende Kampf zwischen der „neuen“ Linken und dem deutschen Staat verändern die Zeit. Damit einher gingen der Ausbau des Polizeiapparates, Verhaftungen, Fahndungen und Tötungen durch den deutschen Staat. Als Antwort darauf bildeten sich Anfang der 70er Jahre überall verschiedenste Solidaritätsstrukturen, aus denen sich über viele Stationen auch die bis heute agierende Rote Hilfe e.V. entwickelte.

Wir haben zu dieser Veranstaltung den Autor Hartmut Rübner eingeladen, der zu Geschichte der RH in der BRD u.a. das Buch „Die Solidarität organisieren“ veröffentlich hat. Zusammen mit ihm wollen wir ein wenig die damalige Zeit – etwa in (West-) Berlin – nachzeichnen und erfahren, welche Rolle Spaltungen und Sektierertum bei der Organisierung von Solidarität spielten, aber auch welche Möglichkeiten die spektrenübergreifende Zusammenarbeit aufzeigte. Nicht zu letzt wollen wir versuchen die damalige Situation mit dem heutigen Zeiten nach dem Hamburger G20 ins Verhältnis setzen und gemeinsam diskutieren, welche Entwicklungen und Erfahrungen heute noch eine Rolle für uns spielen.

In Zusammenarbeit mit dem Hans-Litten Archiv-Verein Göttingen.

Samstag | 3. Februar 2018 | Zeit: 18 Uhr

Ort: Berliner Straße 24, 15230 Frankfurt/Oder | Im Kontaktladen des Utopia e.V.
Eintritt frei – Spenden erbeten

* Flyer zum Ausdrucken & Verteilen als PDF-Dokument: Flyer zur Veranstaltung am 03.02. in Frankfurt/Oder.

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Rote Hilfe KW: Redebeitrag zum 8. Mai 2017 http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/05/28/rote-hilfe-kw-redebeitrag-zum-8-mai-2017/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/05/28/rote-hilfe-kw-redebeitrag-zum-8-mai-2017/#comments Sun, 28 May 2017 16:59:34 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/05/28/rote-hilfe-kw-redebeitrag-zum-8-mai-2017/ Redebeitrag der Roten Hilfe OG Königs Wusterhausen zum 8. Mai 2017 – Tag der Befreiung am antifaschistischen Denkmal in Niederlehme

Liebe Genossinnen und Genossen,

als Ortsgruppe der Roten Hilfe e.V. freuen wir uns euch heute hier am Denkmal in Niederlehme begrüßen zur dürfen um mit Euch den Tages der Befreiung vom deutschen Faschismus zu feiern.

Wir stehen hier vor einem antifaschistischen Denkmal, das vor noch nicht allzu langer Zeit zugewachsen und heruntergekommen war. Vor einigen Jahren haben es örtliche Antifaschistinnen und Antifaschisten eher zufällig ausfindig gemacht und wieder hergerichtet. Unser Dank gilt daher auch in diesem Jahr den fleißigen Genossinnen und Genossen, die das Denkmal wieder würdig gestaltet haben und es – so wie auch in diesem Frühling – regelmäßig pflegen.

Die Namen dreier mutiger Arbeiter stehen hier auf diesem Denkmal – stellvertretend für alle anderen getöteten Genossinnen und Genossen des so genannten Kampfbundes gegen den Faschismus und der anderen illegalen Widerstandsgruppen in und um Königs Wusterhausen. Es sind der Kranführer Paul Schütze, der Dreher Karl Scherer und der Arbeiter Paul Schulze.

1942 – Mitten im Zweiten Weltkrieg – gründeten diese Genossinnen und Genossen in Niederlehme den eben bereits genannten Kampfbund als überparteiliche, proletarisch-antifaschistische Organisation, die in der Illegalität klandestin Widerstand gegen die Nazis, ihren Krieg und ihr mörderisches Regime organisierte.

Die Orientierung für solch eine Organisierung boten die bereits 1930 gegründeten Kampfbünde gegen den Faschismus. Viele der Genossinnen, die in den Weltkriegsjahren trotz der damals vorherrschenden massiven Repression, Bespitzelung und Brutalität den Niederlehmer Widerstandskreis aufbauten, waren zwar auch schon vorher politisch aktiv – allerdings war dies keine Parteigruppe der illegalen KPD sondern tatsächlich eine überparteilicher Zusammenschluss. Eine Eigenschaft, die auch wir als heutige Rote Hilfe e.V. immer deutlich hervorheben – strömungsübergreifend, Linke verschiedener Gruppierungen und Standpunkte zu organisieren.

Die mutigen Antifaschistinnen damals kamen bzw. waren aus verschiedenen Strukturen – einige kamen aus den Initiativen des Arbeitersports, einige aus den Reihen des Roten Frontkämpferbundes, waren parteilos oder – unter anderem waren sie auch in der damaligen Roten Hilfe Deutschlands Mitglieder bzw. aktiv für die RHD.

Für uns als Rote Hilfe Ortsgruppe ist dies natürlich ein besonderer Bezugspunkt – zeigt es doch, dass die Aktivitäten von Roten Helferinnen und Roten Helfern und die praktische Solidarität gegen Repression auch in den dunkelsten Tagen des deutschen Faschismus in und um Königs Wusterhausen zu finden sind.

1943 nahmen die Aktivitäten des Niederlehmer Kampfbundes ein jähes Ende. Die Gestapo griff in einer großangelegten Aktion die Zellen und Strukturen der Kampfbünde in Niederlehme, Ludwigsfelde und Berlin an und nahm dutzende Antifaschistinnen und Antifaschisten fest. Es folgten endlose Verhöre, Folter und schließlich „Verurteilungen“ zum Tode und in einigen Fällen langjährige Zuchthausstrafen. 1944 wurden die Todesurteile u.a. gegen die hier geehrten Paul Schütze und Paul Schulze in Brandenburg/Havel vollstreckt. Karl Scherer starb kurz nach der Befreiung am 8. Mai 1945, entkräftet durch die Haft.

Wir gedenken diesen drei Genossen und allen anderen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Teil des Widerstandes waren und sagen gerade am 8. Mai auch „Danke!“.

Als Antirepressionsorganisation unterstützen wir natürlich auch die aktuellen antifaschistischen und antirassistischen Kämpfe – gegen Strafbefehle, Verfahren, Verhaftungen und Verbote. Der Gedanke ist der Gleiche wie damals. Unsere Solidarität gegen Ihre Repression! In diesem Sinne.

Aktivkreis der Roten Hilfe e.V. Ortsgruppe Königs Wusterhausen

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Samstag: 18.03., Veranstaltung: 18. März – Tag des politischen Gefangenen ¦ Ausnahmezustand Kurdistan. Krieg, Repression http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/22/samstag-18-03-18-maerz-tag-des-politischen-gefangenen-ausnahmezustand-kurdistan-krieg-repression/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/22/samstag-18-03-18-maerz-tag-des-politischen-gefangenen-ausnahmezustand-kurdistan-krieg-repression/#comments Wed, 22 Feb 2017 19:05:30 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/22/samstag-18-03-18-maerz-tag-des-politischen-gefangenen-ausnahmezustand-kurdistan-krieg-repression/ Oury Jalloh

Am 18. März jährt sich wieder einmal der internationale Tag des politischen Gefangenen. Seit seiner Wiederbelebung 1996 ist dieser Tag im Jahr einmal mehr Anlass Widerstand gegen die bürgerliche Klassenjustiz und deren Repression aufzubauen und unsere Solidarität zu stärken.

So sehen sich fortschrittliche und linke Aktivistinnen und Aktivsten im türkischen und syrischen Teil Kurdistans aktuell mit massiver Repression konfrontiert, darunter auch härteste Formen wie Folter und Tod. Die deutschen Behörden stehen dem türkischen Bündnispartner zur Seite indem sie diffamieren und kriminalisieren. Außerdem unterstützen sie direkt und indirekt den türkischen Folterstaat sowie islamistische Kräfte in Syrien. Wir haben daher unter anderem einen Vertreter vom Rechtshilfefonds Azadi e.V. eingeladen und wollen mit ihm versuchen die aktuelle Dimension der Repression in der Türkei/Syrien bis in die BRD zu skizzieren und überlegen, wie wir konkrete Solidarität aufbauen können. Dazu laden wir Dich recht herzlich ein!

In Zusammenarbeit mit dem Rechtshilfefonds Azadi e.V.

Samstag | 18. März 2017 | Zeit: 17 Uhr
Ort: Kesselberg, Wernsdorferstr. 10, 15537 Neu-Zittau – Infos unter kw.rote-hilfe.de, Königs Wusterhausen | Eintritt frei – Spenden erbeten

* Flyer zum Ausdrucken & Verteilen als PDF-Dokument: folgt noch….

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Unser PGP-Key… http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/21/unser-pgp-key/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/21/unser-pgp-key/#comments Tue, 21 Feb 2017 19:12:40 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/21/unser-pgp-key/ Hiermit möchten wir Euch mitteilen, dass wir als Ortsgruppe der Roten Hilfe e.V. auch über einen PGP-Key verfügen.

Damit könnt Ihr uns nun auch verschlüsselt mailen. Unseren Key erhaltet Ihr hier.

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http://rotehilfekw.blogsport.de/2017/02/21/unser-pgp-key/feed/
Freitag, 11.11, Königs Wusterhausen ¦ Veranstaltung: Oury Jalloh: Das war Mord ! http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/10/16/oury-jalloh-das-war-mord/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/10/16/oury-jalloh-das-war-mord/#comments Sun, 16 Oct 2016 18:31:31 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungshinweise http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/10/16/oury-jalloh-das-war-mord/ Oury Jalloh

Am 7. Januar 2017 jährt sich nun zum 12. Mal der Mord von Oury Jalloh durch einen Brand in einer Dessauer Polizeizelle. Seit Jahren kämpfen die Aktivistinnen und Aktivisten der Kampagne „Break the silence!“ nun bereits beharrlich und unbeirrt gegen die Vertuschung und Verschleierung durch staatliche Behörden; und damit auch gegen Repression, Polizeigewalt und rechte Umtriebe im Staat insgesamt !

Vertreterinnen der Initiative werden auf unserer Veranstaltung über die aktuelle Situation berichten, den neusten Aktivitäten zur Verschleierung und Verharmlosung durch die Repressionsbehörden – sowie – natürlich über die geplanten Aktivitäten zum 12. Jahrestag!

Freitag, 11. November | 18 Uhr in der Erich-Kästner-Str. 12
15711 Königs Wusterhausen (Saal, Erdgeschoss)

In Zusammenarbeit mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

* Flyer zum Ausdrucken & Verteilen als PDF-Dokument: hier.

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Verfassungsschutz? Dem VS auf die Finger schauen http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/05/22/verfassungsschutz-dem-vs-auf-die-finger-schauen-2/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/05/22/verfassungsschutz-dem-vs-auf-die-finger-schauen-2/#comments Sun, 22 May 2016 12:58:58 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungshinweise http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/05/22/verfassungsschutz-dem-vs-auf-die-finger-schauen-2/ Veranstaltungshinweis:

Veranstaltung Rote Hilfe e.V in Zusammenarbeit mit der Gruppe AktE Potsdam

Seit Ende 2013 wurde schrittweise bekannt, dass der Brandenburger
Geheimdienst die alternative (Jugend-) Kultur des Landes systematisch
überwacht. So notieren die „Verfassungsschützer“ die Teilnehmerinnen
von Demonstrationen gegen Atomkraft, privaten Geburtstagsfeiern,
Fussballspielen und Vorträgen zum Wirken der Geheimdienste.

Doch wer wird überwacht und wie haben die Betroffenen davon erfahren?
Durch viele Anträge auf Aktenauskunft wurde ein Ausschnitt der
Überwachung bekannt. Im Arbeitskreis für die totale Einsicht (AKtE)
haben sich darauf Betroffene zusammengeschlossen. Bei einem kleinen
Vortrag wird sie von den Geschichten berichten und zeigen wie wir uns
gemeinsam besser gegen die Schlapphüte und ihre Paranoia wehren
können.

Wann: Samstag, 11. Juni | 15 Uhr
Wo: in der Erich-Kästner-Str. 12, 15711 Königs Wusterhausen
(Saal, Erdgeschoss)

Eintritt frei / Imbiss & Getränke gegen Spende

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Solidarität mit den Genossinnen der SGDF Den Terror mit unserer Solidarität überwinden http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/02/07/solidaritaet-mit-den-genossinnen-der-sgdf-den-terror-mit-unserer-solidaritaet-ueberwinden/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/02/07/solidaritaet-mit-den-genossinnen-der-sgdf-den-terror-mit-unserer-solidaritaet-ueberwinden/#comments Sun, 07 Feb 2016 08:50:21 +0000 Administrator Allgemein http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/02/07/solidaritaet-mit-den-genossinnen-der-sgdf-den-terror-mit-unserer-solidaritaet-ueberwinden/ Spendenaufruf für die Opfer des IS-Anschlags in Suruç
Bundesweite Infotour mit einem Überlebenden des Anschlags

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.

Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sog. Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobane zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren.

Der Anschlag, begangen von einem IS-Selbstmordattentäter, wurde vom türkischen Regime genutzt, um umfangreiche Razzien durchzuführen und über tausend linke Opposition in der Türkei zu inhaftieren. Ebenso dienten sie als Vorwand für Bombardierungen der türkischen Armee, die sich in erster Linie gegen Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) richteteten, und so den begonnenen Friedensprozess zum Erliegen brachten.

Seit jenem Anschlag hat sich das politische Klima in der Türkei weiterhin zunehmend verschärft. Der weitere IS-Anschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara, die militärische Einkesselung mehrerer kurdischer Städte mit zahlreichen Toten bestimmen die Situation in der Türkei, die mit der erneuten absoluten Mehrheit der AKP im türkischen Parlament immer weiter eskaliert.

Wir wollen die Opfer des Anschlags in Suruç nicht allein lassen und rufen zur aktiven Solidarität mit den Verletzten und Hinterbliebenen der getöteten GenossInnen auf. Unsere Absicht ist es außerdem zu verhindern, dass der Terror des IS und des AKP-Regimes Solidaritätsprojekte der linken Bewegung in der Türkei mit den Menschen in Kobane unterbindet.

Benötigt werden Gelder für Grabstätten der getöteten AktivistInnen. Sowohl die Hinterbliebenen als auch die Schwerverletzten brauchen in vielen Fällen längerfristige psychologische Betreuung. Auch die ärztliche Versorgung, Medikamente und Hilfsmittel wie Rollstühle sind von den betroffenen Familien und der SDGF alleine nicht aufzubringen.

Aus diesem Grund rufen wir zu einer Spendenkampagne auf. Jeder Beitrag ist ein Zeichen internationaler Solidarität und hilft konkret, diese notwendige Versorgung und Betreuung zu gewährleisten.

Kontoverbindung: Verein für internationale Freundschaft und Solidarität e.V.
IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07
BIC: PBNKDEFF / Stichwort: SGDF

Weitere Infos „>hier

Mail: agif@gmx.de
bundesvorstand@rote-hilfe.de

Flyer

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Krieg Flucht Repression – Infoabend in Fürstenwalde http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/01/07/krieg-flucht-repression-infoabend-in-fuerstenwalde/ http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/01/07/krieg-flucht-repression-infoabend-in-fuerstenwalde/#comments Thu, 07 Jan 2016 19:22:11 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungshinweise http://rotehilfekw.blogsport.de/2016/01/07/krieg-flucht-repression-infoabend-in-fuerstenwalde/ Wir laden ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema:

Krieg, Flucht, Repression. Benefiz und dann?

Als Referent_innen diskutierten u.a:
Said Dudin * Syrischer Schriftsteller, Journalist
Evelin Piétza * Friedensaktivistin und Journalistin
Mario Berrios Miranda * DKP Brandenburg
Bundesvorstand Roten Hilfe e.V. * angefragt

Wann: 04.03.2016 um 18:00 Uhr
Wo: Fürstenwalder Hof * Saal Berlin * Am Kaiserhof * Fürstenwalde

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Veranstalter: DKP OG Fürstenwlde und Rote Hilfe KW

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